Adipotide (FTPP) – Forschung zum Abbau von Fettzellen und zur Geweberegeneration
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Adipotide (FTPP) – Gezielter Fettzellabbau und Stoffwechselforschung
Was ist Adipotid?
Adipotid, auch bekannt als FTPP (Proapoptotisches Peptid), ist ein experimentelles Forschungspeptid, das Fettzellen durch Blockierung ihrer Blutversorgung gezielt angreift. Dieses Peptid erregt in der wissenschaftlichen Forschung Aufmerksamkeit aufgrund seines Potenzials, die Fettmasse durch Abtötung von Fettzellen mittels Apoptose, einem natürlichen Prozess des programmierten Zelltods, zu reduzieren.
Wie wirkt Adipotide?
Adipotid bindet gezielt an die Blutgefäße, die das Fettgewebe mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgen. Durch die Blockierung dieser Blutversorgung verursacht das Peptid einen Sauerstoffmangel (Ischämie) im Fettgewebe, was zum Absterben der Fettzellen führt. Diese gezielte Wirkung trägt zur Reduzierung der Fettmasse bei, ohne das umliegende Gewebe zu schädigen. Dieser Mechanismus regt den Körper indirekt zum Abbau von überschüssigem Fett an und trägt zu einer verbesserten Stoffwechselgesundheit bei. Dieser Effekt wurde in Laborstudien umfassend untersucht.
Welche Auswirkungen hat Adipotid in der Forschung?
- Gezielter Fettzellverlust: Adipotid induziert Apoptose von Fettzellen durch Blockierung ihrer Blutversorgung, was in präklinischen Modellen zu einer Reduktion der Fettmasse führt.
- Verbesserte Stoffwechselparameter: Studien deuten darauf hin, dass das Peptid positive Auswirkungen auf den Stoffwechsel haben könnte, was für die Adipositasforschung relevant ist.
- Selektive Wirkung: Das Peptid zielt gezielt auf Fettgewebe ab, ohne negative Auswirkungen auf andere Gewebe.
- Forschungspotenzial: Wird in Studien zur Stoffwechselgesundheit und zur Reduzierung der Fettmasse eingesetzt.